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Pontiac Fiero GT

Seltener GT mit 21'000 km, aus erster Hand

CHF 18'000

Fahrzeugdaten

Erstzulassung
1988
Kilometerstand
21'000 km
Treibstoff
Benzin
Getriebe
Manuell
Leistung
137 PS
Standort
Grosswangen

Highlights

  • - Aus erster Hand
  • - CH-Erstzulassung
  • - 21'000 originale Kilometer
  • - Hervorragender Zustand

Bekannte Mängel

  • - Dachhimmel löst sich

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Galerie

Fahrzeugbeschreibung

Der Oldtimerkauf ist in der Regel keine Frage der Vernunft, aber ab und zu eine einmalige Gelegenheit. Dieser 1988er Pontiac Fiero GT als Handschalter ist ein weitgehend unberührter Sportwagen aus dem letzten Produktionsjahr, mit nur 21’000 originalen Kilometern, Erstlack, erstem Interieur und einer Geschichte aus erster Liebhaberhand. Der erste und letzte Besitzer dieses seltenen Fahrzeugs war in Kanada und in der Schweiz zuhause. Er hat den Fiero GT in Kanada neu gekauft, ihn direkt in die Schweiz importiert und hier zugelassen. Seitdem wurde der Wagen wenig, aber regelmässig bewegt und hervorragend gelagert. Nun ist die Zeit für ein neues Kapitel im Leben des gepflegten Fiero gekommen. Die weisse Karosserie wirkt klar, kompakt und nicht besonders amerikanisch für die späten Achtzigerjahre. Er wirkt eher exotisch – wie eine Mischung aus einem Toyota MR2 und einem Lotus Esprit. Kein Wunder also, dass der Fiero eine hervorragende Basis für diverse Ferrari-Umbauten dargestellt hat. Das hervorragend erhaltene beige Interieur bildet zur weissen Karosserie einen eleganten, angenehm warmen Kontrast. Innen wie aussen befindet sich der Fiero in einem aussergewöhnlichen und rundum sehr gepflegten Zustand. Gerade weil alles original erhalten geblieben ist, besitzt dieses Fahrzeug eine Ausstrahlung, die sich nicht restaurieren lässt: Authentisch, glaubwürdig und voller zeitgenössischer Details. Die einzigen bekannten Schönheitsfehler betreffen den Dachhimmel, dessen Stoff begonnen hat, sich teilweise zu lösen, und ein paar Kratzer rechts hinten an der Stossstange. Wir erwähnen das bewusst offen, denn bei einem derart guten Originalfahrzeug gehört ein ehrlicher Hinweis ebenso zum Gesamtbild wie seine aussergewöhnlichen Stärken. Mit seinem 2.8 Liter V6 Mittelmotor, der niedrigen Sitzposition und der markanten GT-Fastback-Silhouette verkörpert der Fiero eine eigenständige amerikanische Interpretation des kompakten Sportwagens. Schon beim Einsteigen entsteht dieses besondere Gefühl: Wenig Auto um den Fahrer, viel Achtzigerjahre-Atmosphäre und die Gewissheit, dass solche Originale kaum noch zu finden sind. Mehr Daten und Bilder findest Du unter: www.lunicars.com Ein 4K-Video inklusive Sound zum Fahrzeug findest Du unter folgendem YouTube-Link: https://www.youtube.com/watch?v=tnSj38IeCfQ Details: - 21'000 km - 1. Inv. 03.06.1988 - Veteranen-MFK 06.12.2024 - 2'835 ccm V6-Motor - 137 PS - Typenschein X - Stammnummer 102.922.104 - Chassis 1G2 PG1 197 JP21 4963 - Leergewicht 1’300 kg - Zuladung 175 kg Modellgeschichte: Der Pontiac Fiero zählt zu den ungewöhnlichsten amerikanischen Serienfahrzeugen der Achtzigerjahre. Produziert wurde er von Modelljahr 1984 bis 1988 im Pontiac-Werk in Michigan. Insgesamt entstanden während der fünf Modelljahre 370’168 Exemplare. Der Fiero war als kompakter Zweisitzer mit quer eingebautem Mittelmotor und Hinterradantrieb konzipiert. Bereits die Grundkonstruktion war für ein amerikanisches Grossserienfahrzeug bemerkenswert. Unter der sichtbaren Karosserie arbeitete ein tragender Spaceframe aus Stahl. Die äusseren Kunststoff- beziehungsweise Verbundwerkstoffpaneele waren nicht tragend und konnten unabhängig von der Grundstruktur montiert werden. Dadurch verband der Fiero eine eigenständige Fertigungsweise mit einer Karosserie, die ausgesprochen frei gestaltet werden konnte. Entwickelt wurde das Projekt unter entscheidender Mitwirkung von Hulki Aldikacti und George Milidrag. Ursprünglich verfolgte das Team die Idee eines kleinen zweisitzigen Sportwagens. Intern musste das Konzept jedoch zunächst als sparsames Pendlerfahrzeug positioniert werden, da General Motors keinen direkten Konkurrenten zur Chevrolet Corvette schaffen wollte. Diese Ausgangslage erklärt den ungewöhnlichen Charakter des Fiero: Er war formal ein erschwinglicher Kompaktwagen, besass aber die Proportionen und das Layout eines echten Mittelmotor-Sportwagens. Die ersten Modelle waren noch stark auf Wirtschaftlichkeit ausgerichtet. Im Laufe der kurzen Produktionszeit entwickelte Pontiac das Fahrzeug jedoch konsequent weiter. Neben dem ursprünglichen Vierzylinder kam ein 2,8-Liter-V6 ins Programm, und mit der GT-Version erhielt der Fiero eine deutlich sportlichere Identität. Die GT-Karosserie mit Fastback-Heck, ausgeprägten C-Säulen, aerodynamischer Frontpartie und Klappscheinwerfern verlieh ihm einen Auftritt, der sich stark von den üblichen amerikanischen Coupés jener Zeit unterschied. Das Modelljahr 1988 nimmt innerhalb der Fiero-Geschichte eine Sonderstellung ein. Es war nicht nur das letzte Produktionsjahr, sondern brachte auch umfassende technische Überarbeitungen. 1988 wurden dem Fiero eine neu konstruierte Radaufhängung und überarbeitete Scheibenbremsen rundum verpasst. Damit erreichte das Fahrwerk ausgerechnet im letzten Baujahr seinen reifsten Entwicklungsstand. Der Fiero GT wurde 1988 mit einem 2,8-Liter-V6 angeboten, der am Rad immerhin 137 PS ablieferte. Als Getriebe standen je nach Ausführung eine Dreigangautomatik oder ein Fünfgang-Schaltgetriebe zur Verfügung. Lediglich 26’401 Fieros entstanden im Modelljahr 1988, bevor die Produktion am 16. August 1988 endete. Ein 1988er GT ist deshalb nicht einfach nur ein später Fiero, sondern die letzte und technisch ausgereifteste Interpretation der gesamten Baureihe. Heute liegt sein Reiz in einer Kombination, die nur wenige Fahrzeuge bieten: Mittelmotorarchitektur, unverwechselbare Achtzigerjahre-Form, geringe Abmessungen und eine ausgesprochen eigenständige Entstehungsgeschichte. Bei einem Exemplar mit nur 21’000 originalen Kilometern, Erstlack und erstem Interieur kommt eine weitere Qualität hinzu: Es zeigt nicht nur, wie ein Fiero restauriert werden könnte, sondern wie ein hervorragend erhaltener Fiero tatsächlich gealtert ist. Genau darin liegt sein besonderer Sammlerwert.

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LUNI Classic Cars GmbH
Gewerbe Mooshof 10, 6022 Grosswangen